Die Weltformel / die Formel Gottes

Wie komme ausgerechnet ich darauf, dass ich die Weltformel entdeckt habe? Schließlich haben sich viele Wissenschaftler darum erfolglos bemüht. Mein Vorteil ist, dass ich ein Bewusstseinsforscher bin. Seitdem ich weiß, dass das Ich nicht ein Produkt des Gehirns sondern ein substanzielles elektromagnetisches Feld ist, das sich allmählich bildet, konnte ich zu folgender Vermutung kommen: Falls es einen Gott gibt, der keinen materiellen Körper hat, so muss er mindestens über ein substanzielles Bewusstseinsfeld verfügen. Diese Vermutung stellte sich als richtig heraus, da diese experimentell belegbar ist. Ich musste nur noch herausfinden, über welche elementarphysikalischen Eigenschaften dieses Bewusstseinsfeld verfügt. Da dieses Feld String-haft vibriert, stieß ich während meiner Forschungen auf ein Quantenreich. Ein frequenzielles Quantenreich muss wohl energetisch sein, sonst würde es nicht vibrieren. Da unser Selbst auch elektrisch und magnetisch vibriert, aber nur gering durchdringend ist, kam ich dahinter, dass Gottes Selbst sehr dynamisch energetisch ist und alles durchdringt. Während meiner Forschungen fand ich auch heraus, dass es keine Religion gibt, die eine klitzekleine Ahnung davon hat, was Gott ist. Für den Gläubigen ist Gott ein Alleskönner. Demnach müsste er in der Lage sein, Tsunamis, Erdbeben, Waldbrände usw. zu verhindern. Atheisten sagen, dass es keinen Gott gibt. Gäbe es ihn, würden auf der Erde nicht so schlimme Zustände herrschen. Ich selbst stehe genau in der Mitte zwischen Gläubigen und Atheisten. Ich fand heraus, dass es einen Gott gibt, aber dieser ist kein Alleskönner und auch nicht der Schöpfer von Adam und Eva. Er muss dies auch nicht sein, um Gott zu sein. Er ist deshalb kein Alleskönner, weil seine physikalische Beschaffenheit eine ganz andere physikalische Welt mit ganz anderen physikalischen Gesetzen ist. Zum Atheisten könnte man sagen: Was kann ein Gott, der väterlich und mütterlich ist, dafür, wenn der Mensch auf Erden das Kapital zum König erhoben hat, dadurch die Welt verseucht, Sklaverei betreibt und soziale Ungerechtigkeiten zulässt? Er kann höchstens versuchen, die Menschen zur Vernunft zu bewegen, wie schon so oft. Gott als ein höchstes Bewusstsein kann nur versuchen, dass ihm Bewusste auch den Menschen bewusst zu machen, damit sie zu höheren Bewusstseinsebenen gelangen und dadurch in Nächstenliebe, Frieden und sozialer Gerechtigkeit leben und vom Tode, also von der Unwissenheit, "auferstehen" und "erleuchtet" werden.

Es gibt nichts, das nicht aus irgendetwas besteht. Es ist uns bekannt, dass unser Wille als Kraftstoff der elektrischen Energie bedarf und diese auch gleichzeitig produziert. Für unsere Gefühlsebene ist die magnetische Energie zuständig. Begeben wir uns nun in den Makrokosmos: Gottes Wille ist elektrisch. Seine dimensionslose Allgegenwärtigkeit ist alldurchdringlich. Seine Gefühlsebene ist magnetisch, und sein Selbst-Bewusstsein ist ein sehr dichtes elektromagnetisches Feld.
Die Annahme, dass unser Selbst eine biochemische Verdichtung ist, ist demnach falsch. Unser eigentliches Selbst - das Ich-Feld - ist vielmehr ein physikalisches Selbst. Demnach ist unser physikalisches Feld in seiner Grundstruktur von Gottes physikalischem Feld nicht allzu weit entfernt, in seiner Ausprägung oder Qualität allerdings schon. Die höchste Schönheit ist die absolute Qualität des aus höchsten Tugenden bestehenden Selbst mit der dazugehörigen Dichte. Dies ist das Absolute.

Albert Einstein übersah dies: "Es gibt nichts Absolutes. Alles hängt vom Betrachter ab."

Zafenad M. Paneyah: Es existiert nichts ohne das entsprechende Gegenstück zum eigenen Zustand:

Vollkommenes Leben - das Nichts
viel - wenig
Mann - Frau
hell - dunkel
leicht - schwer
subjektiv - objektiv
relativ - absolut

Das Absolute ist zugleich die so genannte Weltformel (Theorie von Allem, s. Grafik).

Der substanzielle Teil des Absoluten besteht aus vier ur-fundamentalen Kräften - den Kräften, die noch vor dem so genannten Urknall vorhanden waren:

1. elektrische Kraft
2. magnetische Kraft
3. alldurchdringliche Kraft
4. elektromagnetische Kraft mit viel Masse (= die dunkle Materie und dunkle Energie, die etwa 99% des Universums ausmachen).

Das heißt, der von Albert Einstein verworfene Äther ist ein physikalisches Plasma mit einem beweglichen Kern, der die Singularität ist. Das heißt auch, dass die starke Kraft, die schwache Kernkraft und die Gravitation keine urfundamentalen Kräfte sind. Man konnte also bisher nicht in die Singularität eindringen und eine Weltformel definieren, da die bisherige Wissenschaft eben nur von diesen irrtümlich als urfundamental bezeichneten Kräften ausgeht.

Trotz des so genannten Urknalls hat das endlose Raumpotenzial sich in seiner Fülle und Art nicht verändert:

1. Es gibt keine Zeit, sondern nur ein ewiges Jetzt.
2. Es gibt keinen universellen Raum, der stetig expandiert, und auch keine Paralleluniversen. Es gibt nur ein endloses Raumpotenzial.
3. Der so genannte Äther ist keine ominöse Substanz, sondern nichts anderes als Gottes substanzielles energetisches Dasein. Die Singularität ist zugleich sein Ich-Kern - der Mittelpunkt des Seins. Die elektrischen, magnetischen Kräfte und die elektromagnetische Masse zusammen mit der alldurchdringlichen Kraft erfüllen den ganzen, unendlichen Raum. Das heißt alles Sichtbare befindet sich mitten in einem physikalischen, plasmatischen Ozean, welcher das Selbst-Meer Gottes ist. Dies ist experimentell beweisbar.

Weltformel

Das Jetzt (die "Zeit"), die Endlosigkeit (der "Raum"), die konstante Wahrnehmung und die vier urfundamentalen Kräfte sind ein einheitliches Feld (Weltformel). Das ist der substanzielle Gott.

Z + R + KW + 4FK = 1

Die Gegenwart, der "Raum", die konstante Wahrnehmung und die vier urfundamentalen Kräfte selbst zu sein (Selbstseiender) = Ich bin, der ich bin. Das ist die Weltformel und die Formel Gottes. Nur physikalisch gesehen ist die Formel Gottes die fundamentale und vereinheitlichte Theorie aller Urkräfte.

Genauere Informationen zur Weltformel und Gottes Ansichten finden Sie in meinem aktuellen Buch

"Die Sklaven der Neuzeit und das höchste Gericht"
ISBN 3-00-017778-7


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Zafenad M. Paneyah
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